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Die heilige Hildegard und ihre Medizin

Der kosmische Ort der 7 Planeten

7-planetenMit sieben Planeten im Kosmos sind wir ständig über unser Nervensystem mit Gott verbunden. Dazu gehören der Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn und die Sonne.

„Über dem Menschenhaupt leuchten 7 Planeten.

Sie nehmen alle ihren Anfang im Osten und einer übersteigt den anderen in seinem Umlauf. Der erste Siebenstern lässt durch seinen Glanz das Sonnenlicht erstrahlen, der zweite erwärmt die Sonnenstrahlen, der dritte lenkt den Lauf der Sonne. Sie sind die Helfer der Sonne. Sie leiten sie und erhalten sie, damit sie das ganze Universum  und der Welt ihre Wärme, Licht und richtige Energie verleihen. Der erste Stern der Klarluftzone über dem Mond - der Merkur- hilft ihm beim Zunehmen und schützt ihn vor zuviel Hitze. Der zweite- die Venus- regelt ihn beim Abnehmen, damit der Mond nicht erlischt. Diese drei Siebensterne stehen völlig im Dienste des Mondes und folgen ihm nach und sorgen für die Ausgewogenheit des ganzen Universums.“ “Vom sechsten Stern trifft ein Strahl den Mond und zieht  zur Sonne.  Durch seine starke Nachbarschaft zum Mond gibt er einen starken Strahl zur Sonne, indem er sie vor allzu übermäßigen Energieausbrüchen (Sonneneruptionen) bewahrt. Ein Strahl vom Mond fällt über beide Augenbrauen und über beide Knöchel, weil der Mond mit seiner natürlichen Kraft den Körper des Menschen in Gleichgewicht hält. Wie die Augenbrauen das Auge sehtüchtig erhalten und wie die Fersen den Menschen tragen, so wirken die Mondkräfte nach ewigen Gesetzen auf die Glieder des Menschen von oben bis unten, allerdings nicht so kraftvoll wie die Sonne.   Nach ewigen Gesetzen dienen aber beide, Sonne und Mond, der Gesundheit des Menschen, machen ihn gesund oder krank.“ Wenn der Mond zunimmt, wird das Gehirn und das Blut im Menschen vermehrt, wenn er abnimmt, wird Hirn und Blut im Menschen gemindert. Bliebe das Gehirn immer gleich, so würde der Mensch verrückt und unbeherrscht wie das Vieh.  Und wenn das Blut im Menschen immer gleich wäre, nie merklich mehr oder weniger,  kann der Mensch nicht lange leben und verfällt. Bei Vollmond ist das Menschengehirn aufgefüllt und der Mensch ist dann voller Gedanken und im Vollbesitz seiner Sinne. Bei Neumond ist das Gehirn leer und gedankenarm, sodass der Mensch auch in seiner Sinneskraft geschwächt ist.

Wenn der Mond feurig und trocken ist, ist auch das Gehirn mancher Menschen feurig und trocken, und sie sind dann schwachsinnig und leiden an Gehirnkrankheiten. Ist der Mond feucht, so ist auch das Gehirn übermäßig aufgeschwemmt. Sie leiden dann an Kopfschmerzen und haben ein dumpfes Gefühl. Ist der Mond ausgeglichen, so ist der Mensch im Gehirn und Kopf gesund und gedankenvoll; er erblüht in voller Sinneskraft.

Die Siebengestirne bedeuten die sieben Segensgaben des Hl. Geistes. Die sieben Planeten senden Strahlen aus, um die sieben Gaben des Hl. Geistes auf den Menschen zu übertragen. Die Sonne im Schattenfeuerkreis symbolisiert Gott, den Allmächtigen. Die sieben  Gaben des Hl. Geistes helfen dem Menschen zum Seelenheil und spornen ihn zu guten Taten an:

Frömmigkeit - spiritus pietas

Stärke - spiritus fortitudinis

Einsicht - spiritus intellectus

Weisheit - spiritus sapientie

Rat - spiritus concilii

Wissenschaft - spiritus scientia

Gottesfurcht - timor Domini