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Erfülltes Frauenleben und Empfängnisregelung ohne künstliche Hormone

Prof. Dr. med. Josef Rötzer

Zyklusaufzeichnungen mit Registrierung der Zeichen der Fruchtbarkeit (vor allem Zervixschleim) und der Aufwach-Temperatur haben Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Frauen und sind nicht nur gesundheitlich sondern auch volkswirtschaftlich von eminenter Bedeutung. Zyklusaufzeichnungen sind bei unregelmäßigen Zyklen und Zyklusstörungen die Grundlage, um die Ursachen aufzudecken und eine Regulierung ohne Hormone durchzuführen.


Entsprechende Zyklusaufzeichnungen, welche die Grundlage einer verlässlichen Natürlichen Empfängnisregelung (NER) sind, können Paaren mit verminderter Fruchtbarkeit zu der ersehnten Schwangerschaft verhelfen. Durch die sehr hohe bis absolute Verlässlichkeit der NER ist der Verzicht auf gesundheitsschädliche Kontrazeptiva und Nidationshemmer möglich.
Durch eine große Studie (Rookus und vanLeeuwen 1994) ist der Zusammenhang zwischen Einnahme selbst der sehr gering dosierten Pillenpräparate („Mikropillen“) und dem Auftreten des Brustkrebses geklärt.  Wer bereits vor dem 20.Lebensjahr die Pille genommen hat, für den erhöht sich das Risiko um den Faktor 1,4 pro „Pillenjahr“. Wer in jungen Jahren z.B. fünf Jahre lang die Pille eingenommen hat, der verhindert die weitere Kalkeinlagerung in den Knochen, welche in diesen Jahren ein Maximum erreichen soll (Polatti u.Mitarb. 1995), damit ein ausreichendes Depot angelegt wird, um einer späteren Osteoporose wirksam vorzubeugen.
Über das erhöhte Risiko bei Einnahme der Pille einen Schlaganfall zu erleiden, berichten Hannaford u. Mitarb.(1994).
Die NER mit der verlangten periodischen Abstinenz erweist sich als eine Prophylaxe des Zervixkarzinoms (Krebs des Gebärmutterhalses). Der eigene Beratungsdienst kann auf eine mehr als 50jährige Tätigkeit zurückblicken. Es liegen derzeit mehr als 400.000 Zyklen von mehr als 7000 Frauen vor.Zyklusgerechter Einsatz von natürlichem Progesteron am besten in Form von Vaginalzäpfchen (besser als eines der künstlichen Gestagene) als eine mögliche Regulierungsmaßnahme und zwar zyklusgerecht jeweils für die betreffende Frau – im Gegensatz zu den irreführenden Angaben in Lehrbüchern und in Beipackzetteln von Gestagenen.

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